„Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zurecht.“

 J. W. Goethe

Jedes Kind soll die Möglichkeit erhalten, zu dem Punkt eingeschult zu werden, der seiner individuellen Lernbiographie am besten entspricht. Um den Übergang von den Kindertagesstätten zur Grundschule für jedes Kind optimal zu gestalten, ist eine enge und kontinuierliche Zusammenarbeit beider Einrichtungen unverzichtbar. Erstmals im Schuljahr 2004 / 2005 wurde ein umfassendes Kooperationskonzept entwickelt, das nun jährlich durchgeführt, evaluiert und optimiert wird.


Kern dieses Konzeptes ist es, im Laufe der Kooperation möglichst viele Informationen über den Entwicklungsstand eines Kindes und somit seiner Grundschulfähigkeit zu erhalten, Eltern zu beraten, Entscheidungshilfen zu geben oder gezielt Fördermaßnahmen in die Wege zu leiten.

Erkenntnisse der Lernpsychologie und Lernbiologie weisen dabei den Weg. Eine der entscheidenden Ursachen für Lernschwierigkeiten der Schulanfänger sind Defizite im Wahrnehmungsbereich. Eine gut trainierte Wahrnehmung ist die unersetzbare Grundlage für das Sprechen-, Schreiben und Lesenlernen. 

Ein Kernpunkt des Konzepts ist deshalb ein gezieltes Wahrnehmungstraining: In jahrgangsgemischten Gruppen erhalten die Vorschulkinder im rollierenden System in 6 Einheiten (2 Stunden) gezielte Förderangebote zum Bewegungs- und Wahrnehmungsbereich.

Wir kooperieren mit dem kommunalen Kindergarten „Kunterbunt“, dem evangelischen Kindergarten "Miteinander" und dem katholischen Kindergarten „Abenteuerland“.